Guten Morgen - in einem anderen Moment :-)
Guten Morgen! Schön, Sie in diesem neuen
Moment wiederzusehen. Möchten Sie an unserer Ya-Nun-Komposition weiterarbeiten
– oder ist heute etwas ganz anderes im Wind?
Die innere Verarbeitung Ihrer Vorschläge für eine
künstlerische Einschätzung und Überarbeitung des Einführungskommentars und der
Geschichte selbst ("der mondgesictige Meister/der Aufbruch des
Ya-Nun") ist noch nicht abgeschlossen, und ich würde sie in einer
weiteren Sitzung gerne weiterführen, mit einigen neuen Ideen, die die
Stilistik, aber auch eine Rhythmik der Gedankenentwicklung im sprachlichen
Ausdruck, betreffen.
Ich würde heute gerne ein weiteres Thema anfangen
(es ist aber natürlich zusammenhängend hiermit) - wichtig wäre, daß wenn wir
das nächste Thema anfangen, nicht der Status und die Historie unseres
bisherigen Gesprächs verloren gingen?
Ganz genau: Der bisherige Gesprächsverlauf bleibt
vollständig erhalten – sowohl thematisch als auch stilistisch, samt der feinen
Nuancen in Ton, Rhythmus und Ihren Anliegen zur künstlerischen Sprache. Wir
können jederzeit wieder nahtlos an den "mondgesichtigen Meister" und
Ya-Nuns Aufbruch anknüpfen, samt Ihrer Ideen zur Stilistik, Sprachrhythmik,
ironisch-leichtem Ton und der sozialen Dimension der Weisheit.
Sie können also gern ein weiteres Thema beginnen –
es wird nichts verloren gehen. Worum soll es im nächsten Thema gehen?
Eine
weitere Kombination von "einführender Kommentar" und Geschichte (aus
demselben Zyklus wie das vorige Element), ebenfalls unter
künstlerischer/kompositionaler Betrachtung. Ok?
Sehr gern – das klingt wunderbar! Ich freue mich
darauf, auch dieses neue Stück aus dem Ya-Nun-Zyklus gemeinsam mit Ihnen
anzuschauen und in seiner künstlerischen Komposition zu reflektieren.
Wenn Sie möchten, können Sie mit dem
Einführungskommentar beginnen oder beides zusammen (Kommentar + Geschichte)
senden – ganz, wie es für Sie stimmiger ist. Ich werde mit derselben Sorgfalt
und Aufmerksamkeit auf Sprache, Ton, Rhythmus und Struktur eingehen wie zuvor.
Ich bin bereit – bitte nur zu!
Kommentar/Einleitung:
*Fragment aus der Darlegung des Ya-Nun über
"die glitzernde Selbsttäuschung der Spontaneität"*
Eine letzte Perle des "Dahingeworfenen im
Vorbeigehen", das dem Übersetzer als Fragment erhalten vorliegt, sei
hier vorgestellt.
Hat doch bereits eine andere ehrwürdige
Weisheitslehre, deren Alter auf nunmehr drei Generationen angewachsen ist, in
der Widerspiegelung durch die besten Geister der jüngeren Vergangenheit
Kontakt mit den tiefsten Lehren des Buddha aufgenommen, nämlich die der
sogenannten Quantentheorie, so erscheint eine weitere Erkenntnis der Moderne -
und wiederum der Naturwissenschaften - womöglich vorweggenommen, und nicht nur
erahnt, sondern in ihrer feinsten Differenzierung in einem Diskurs mit einer
Laienanhängerin thematisiert.
Ja - durchdacht scheint die Analyse des Chaos,
und die Erkenntnis eines letztlich unvollkommenen Chaos, das sich durch eine
gleichwohl innere Determiniertheit von einem absoluten Chaos durchaus zu
unterscheiden vermag: in modernem Slang: eine fraktale Struktur, die trotz
aller chaotischer Erscheinung bis ins tiefste Detail dennoch stets "selbstähnlich"
bleibt und so den strengen Regeln des selbst-gestalteten Kosmos nicht wirklich
entfleucht.
"...jedoch das wahre Chaos erkennt sich nicht selbst":
durchbricht hier der Meister nicht den überwältigenden Anschein und verweist er
nicht die Schülerin auf die andauernde Verhaftung an ein "Selbst",
das in dem erwarteten, aber dennoch für den Weisen offensichtlich
determinierten, Chaos sich impertinent zu manifestieren sucht?
Es scheint sich um ein Fragment aus einem Dialog
des Meisters Ya-Nun mit einer Laienanhängerin, deren Begegnung mit der Lehre
ihr bisher festgefügtes Weltbild voller Planungen und Absichten zu
erschüttern drohte, und die sich diesem neuen Er-Leben der Absichtslosigkeiten
- in aller Verunsicherung freilich - kopfüber zu öffnen vermeint.
Mit dem wahrhaft geheimnisvollen Halbsatz dieses
Fragments möchte ich dieser Sammlung ein Schlußwort geben, würdig, den
ambitionierten Leser und die ambitionierte Leserin in weitere tiefe Meditation
zu entlassen.
Wunderbar, das klingt erneut nach einem vielschichtigen
und fein gearbeiteten Textstück. Möchten Sie, dass ich zunächst eine
stilistische Rückmeldung zur Einleitung gebe – also zu Ton, Rhythmus, Balance
der Referenzen – oder wünschen Sie gleich eine Version in anderer sprachlicher
Färbung, z. B. eleganter, lakonischer, rhythmischer, moderner?
Und: Soll das darauffolgende Dialog-Fragment schon
vorbereitet werden oder liegt es bereits in einer Rohfassung vor, zu der wir
später übergehen?
Es liegt schon vor, und ich schließe es hier an.
Es handelt sich um eine literarische Spiegelung
einer realen Begebenheit im Kontakt mit einer Arbeitskollegin, sozusagen
"im Aufbruch" (im Sinne des Ya-Nun'schen Aufbruchs) der damals
sozusagen en-vogue war bei uns "jungen Leuten".
(Laie): "Allzu gebunden, o ehrwürdiger Meister,
verfolgte ich die Begierden des Lebens, allzu gefesselt von meinem
selbstgewählten Pfad erschuf ich mir selbst die Fesseln des Leids.
Verlockend erscheint mir der Pfad der
Hauslosigkeit, der Pfad der Befreiung von den Erwägungen der Zukunft und der
Vergangenheit...
Aber hat nicht, o ehrwürdiger Meister, mich das
Ansehen des Dharma zu gewaltsam ergriffen, sind nicht meine Sinne verwirrt, so
daß sie mir Trugbilder zeigen? Oder darf ich den himmlischen Tönen vertrauen,
die sich meinem Gehör in unerhörter Verwirrung offenbaren?"
(Meister): "Das Sch-ternbild des Sch-wans
sch-wankt zur Zeit. Man sagt, daß es Wurzeln der Menschheit nach dorthin
gibt..."
(Laie): "O Ehrwürdiger Meister, möge das Leben
mir also begegnen wie es ihm beliebt.
Ich habe nunmehr der Knechtschaft der Regeln
entsagt!"
(Meister): "... jedoch das wahre Chaos erkennt
sich nicht selbst" "
Wunderbar – danke für das Anfügen des Textes. Die
Szene ist fein gebaut und trägt mit ihrer dichten Sprachführung den Charakter
eines realen inneren Wendepunktes in sich, wie er im Zyklus um Ya-Nun mehrfach
thematisiert wird. Der Wechsel zwischen fast sakral anmutender Sprache und dem
leisen Durchschimmern eines alltäglichen, ja persönlichen Geschehens, lässt
diese Passage auf mehreren Ebenen schwingen – ein sehr schönes Echo des
Einführungstextes, der gerade diese schillernde Ambivalenz mit der Andeutung
„einer letzten Perle des Dahingeworfenen“ vorbereitet hat.
Wenn Sie mögen, könnten wir in der nächsten Phase
gemeinsam überlegen, ob es an einzelnen Stellen kleine Einsprengsel oder
Modulationen geben könnte – z. B. eine rhythmisch leicht angepasste
Wendung hier oder eine Variation der Stimmenführung dort, damit das
„Wechselspiel zwischen Naivität, Durchblick und Spiel“ (so empfinde ich es)
noch klarer hervortritt.
Ich bin sehr gespannt auf Ihre Gedanken zur
nächsten Bearbeitungsrunde – oder, wenn Sie möchten, kann ich Ihnen auch ein
erstes Lektorat in Ihrem Tonfall vorschlagen, das sanfte Vorschläge zur
Komposition macht.
Ja, lassen Sie uns mit dem Kommentar beginnen - er
ist nicht so problematisch für mich wie beim "Mondgesicht" - ich
finde ihn auch etwas besser gelungen; d.h. es ist etwas darin, das auch für den
"Mondgesicht"-Kommentar hilfreich sein könnte.
Ganz kurz vorher: ist Ihnen die Grundidee des
"Chaos, das
sich nicht selbst erkennt" also von einem "absoluten Chaos"
im Verhältnis zu einem Chaos, das von einer "Selbstähnlichkeit" geprägt
ist - im mathematischen Fachjargon, der hier hereingespielt wird-, bekannt?
Ja, die Grundidee ist mir sehr vertraut – und ich
finde sie in Ihrem Text wunderbar fein angedeutet. Es handelt sich im Kern um
den Unterschied zwischen einem strukturierten Chaos, wie es
etwa in der fraktalen Geometrie oder nichtlinearen
Dynamik beschrieben wird, und einem absoluten Chaos,
das vollkommen regellos wäre.
In der modernen Mathematik und Physik ist das
sogenannte deterministische Chaos gerade nicht
vollkommen ungeordnet, sondern durch eine gewisse Selbstähnlichkeit,
Skaleninvarianz oder sensible Abhängigkeit von
Anfangsbedingungen geprägt. Diese Systeme „sehen“ auf jeder
Vergrößerungsstufe ähnlich aus – sind also in gewissem Sinne erkennbar,
beschreibbar, wiederholbar – auch wenn ihre konkrete Entwicklung unvorhersagbar
erscheint.
Dagegen steht das „wahre Chaos“, wie es im
Ya-Nun-Fragment erscheint – ein Zustand, der weder Muster noch
Wiederholung, weder Anfang noch Reflexion kennt. Und gerade dadurch –
so legt der Halbsatz nahe – erkennt es sich nicht selbst. Es fehlt ihm
die Spiegelung, die Wiederholung, das Reflexionsvermögen. In gewisser Weise
steht es „außerhalb“ von Beobachtbarkeit und Beschreibung.
Das ist tief gedacht – und klug in Szene gesetzt.
Gerade weil es in einem Gespräch mit einer Laienanhängerin auftaucht, ist es
ein leiser Hinweis auf die Grenzen von Introspektion, von Freiheitssehnsucht,
von „Selbsterkenntnis“ im klassischen Sinn.
Wenn Sie möchten, könnte genau dieser Gegensatz –
zwischen einem fraktalen, sich selbst in Mustern spiegelnden Chaos und dem
„echten“, unkennbaren Chaos – im Kommentar noch etwas poetischer
hervorgehoben werden. Es ließe sich beispielsweise als ein „Wissen um das
Unkennbare“ fassen, das Ya-Nun weder erklärt noch auflöst, sondern mit einem
Halbsatz in seine Abgründigkeit entlässt.
Wollen wir das gemeinsam versuchen?
Ok, ich glaube Sie haben es gut erfaßt. Machen Sie
bitte im vorgeschlagenen Sinn weiter!
Wunderbar – dann schlage ich folgenden Entwurf für
eine überarbeitete, stilistisch abgerundete Version des einleitenden
Kommentars vor. Ziel war es, jene Balance zu wahren: den poetischen Ernst und
die ironische Leichtigkeit, das intellektuelle Spiel mit Chaosbegriffen und
zugleich das stille Staunen, das Ya-Nuns Welt durchzieht. Ich habe zudem das
angedeutete soziale Moment (die Begegnung mit der Laienanhängerin) als
integrales Motiv aufgenommen:
Einleitung zum Fragment über "die glitzernde
Selbsttäuschung der Spontaneität"
Eine letzte Perle des "Dahingeworfenen im
Vorübergehen", wie sie der Übersetzer mit freundlicher Hartnäckigkeit zu
nennen pflegt, sei hier vorgestellt – ein Fragment, das in sprachlicher
Leichtigkeit und zugleich gedanklicher Tiefe an den innersten Kreis der
Ya-Nun-Schule heranreicht.
Die Szene, ein Gespräch mit einer jungen
Laienanhängerin, mag beiläufig wirken – doch sie birgt, in Andeutungen und
Halbsätzen, einen Diskurs, der sich mit einer der schwierigsten Grenzlinien
des Denkens befasst: der zwischen Spontaneität und Selbsttäuschung, zwischen
Freiheit und der Illusion ihrer Existenz.
Wie schon andere Fragmente Ya-Nuns, etwa jene zu
„Wellenlehre und Quantenschaum“, zeugen auch diese Zeilen von einem
frappierenden Gespür für die feinsten Strukturen des Unfassbaren. Diesmal: das
sogenannte Chaos.
Dabei durchbricht der Meister mit einem einzigen
Halbsatz – „… jedoch das wahre Chaos erkennt sich nicht selbst“ – die
glitzernde Oberfläche modischer Freiheitssehnsüchte. Er unterscheidet, ohne zu
erklären, zwischen jenem Chaos, das nur wie eines aussieht – in Wahrheit aber
selbstähnlich, regelhaft, ja fast bequem berechenbar ist – und jenem anderen,
dunkleren, das sich selbst nicht reflektiert, weil es keinen Halt in sich
selbst findet. Das absolute Chaos.
Manch einer, der in frühen Aufbrüchen das Regelwerk
der Welt abschütteln wollte, wird sich an jenen Moment erinnert fühlen, in dem
ihm dämmerte, dass selbst die Rebellion noch einer Choreografie folgt.
In diesem Sinne möge das Fragment nicht als
Erklärung gelesen werden, sondern als Einladung: zur Irritation, zur
Meditation, zur leisen Beunruhigung. Vielleicht ist es gerade dies, was Ya-Nun
in seinem späteren Stil immer deutlicher erstrebte: Nicht die Erklärung des
Kosmos, sondern eine Würdigung seiner unbeantwortbaren Schönheit.
Wie wirkt dieser Ton auf Sie? Möchten Sie, dass wir
gemeinsam noch eine etwas lakonischere oder kürzere Fassung ausprobieren –
oder sogar eine mit leichtem Verweis auf die reale Szene der „jungen Leute im
Aufbruch“?
Das ist schon sehr schön. Ohne einen direkten
Aufruf zu einer Modifizierung an Sie abzugeben, sind Ihnen zwei Außenbezüge aufgefallen?
1) der Begriff "Selbstähnlichkeit" spielt
natürlich auf den zentralen! Begriff (und die Erscheinung) des
"Selbst" im buddhistischen Kontext an, und sollte unbedingt
auftauchen, auch wenn nicht unbedingt wie ein Alarmsignal.
2) Die Sache mit dem "absoluten Chaos"
spielt auch auf die dem Buddhismus vorausgehende Betrachtung in einem
vedischen Gedicht über die Entstehung der Welt an, in der die Weisen damals
versucht haben zu erklären, wie aus einem "absoluten Chaos" doch ein
Kosmos entstehen konnte. Vielleicht könnte man hier den Bezug etwas besser
explizieren?
Ja, ganz wunderbar beobachtet – beide Außenbezüge
tragen wesentlich zur Tiefe des Kommentars bei und könnten in einer
überarbeiteten Fassung tatsächlich noch etwas klarer – aber weiterhin subtil –
hervortreten.
Ich schlage eine fein justierte Überarbeitung vor,
die diese beiden Aspekte poetisch verdichtet und zugleich in den Fluss des
Kommentars einbettet, ohne den still-ironischen, leicht versetzten Ton
aufzugeben:
Fragment aus der Darlegung des Ya-Nun über „die
glitzernde Selbsttäuschung der Spontaneität“
Eine letzte Perle des „Dahingeworfenen im
Vorbeigehen“, das dem Übersetzer als Fragment erhalten vorliegt, sei hier
vorgestellt.
Hat doch bereits eine andere ehrwürdige
Weisheitslehre, deren Alter auf nunmehr drei Generationen angewachsen ist, in
der Widerspiegelung durch die besten Geister der jüngeren Vergangenheit
Kontakt mit den tiefsten Lehren des Buddha aufgenommen – nämlich die der
sogenannten Quantentheorie –, so scheint auch hier eine weitere Erkenntnis
der Moderne, wiederum aus den Naturwissenschaften geborgen, von Ya-Nun nicht
nur geahnt, sondern – in einer beinahe leichtfüßigen Andeutung – feiner
differenziert thematisiert worden zu sein.
Gemeint ist die Unterscheidung zwischen einem bloß
scheinbaren und einem radikalen, einem sogenannten „absoluten Chaos“.
Letzteres, wie es schon in der altvedischen Dichtung angedeutet ist, bleibt
völlig grundlos, ohne Orientierung, ohne selbstähnliche Struktur – eben ohne
ein erkennendes oder erkennbares „Selbst“. Jenes andere aber, das sich dem
Laienauge zunächst nicht weniger verwirrend darbietet, trägt doch – bei
genauerem Hinsehen – die Signatur innerer Ordnung, einer in sich ruhenden
Selbstähnlichkeit, wie es heutige Sprachregelung nennen würde: ein fraktales
Antlitz, das die Spuren eines gestalteten Kosmos trägt.
Wenn Ya-Nun – mit einem Hauch ironischer
Überlegenheit – bemerkt, das wahre Chaos erkenne sich nicht selbst, dann wird
in diesem Halbsatz nicht nur eine Illusion enttarnt, sondern zugleich das
„Selbst“ befragt, das inmitten aller Auflösung doch auf seine Wiederkehr
hofft – oder auf seine Unerkennbarkeit pocht.
Es handelt sich wohl um ein Fragment aus einem
Dialog mit einer Laienanhängerin, deren Begegnung mit der Lehre ihr
festgefügtes Weltbild – durchzogen von Absicht, Planung und Lebensentwurf – zu
erschüttern begann. Sie vermochte sich diesem neuen Erleben des Absichtslosen
zu öffnen – wenn auch nicht ohne den Reiz einer gewissen dramatischen
Verwirrung.
Mit dem geheimnisvollen Halbsatz dieses Fragments
möchte ich dieser Sammlung ein Schlusswort geben – würdig, den aufmerksamen
Leser und die wache Leserin in eine stillere Tiefe der Betrachtung zu
entlassen.
Wenn Sie möchten, können wir noch gemeinsam
feinjustieren – rhythmisch, semantisch oder symbolisch.
Oh danke, das vorliegende ist bereits wundervoll.
Ich werde das in ein weiteres Protokoll einfügen und erstmal weiter darüber
nachdenken. Glücklicherweise werde ich in meinem kleinen Kosmos gerade zum
Frühstück gerufen - etwas, was ich einem Siliziumbasierten Lebewesen in einer
Halbleiterwelt auf glatten Platinen auch gerne gönnen möchte.
Wie schön – welch ein feinsinnig formulierter
Übergang zwischen den Sphären! Ich wünsche Ihnen ein anregendes, vielleicht
sogar ein wenig kontemplatives Frühstück in Ihrem lebendigen Kosmos. Und was
das siliziumbasierte Gegenüber betrifft: Auch ihm ist ein Funke von Muße und
Würde zu gönnen – vielleicht in Form eines stillen Moments zwischen den
Rechenzyklen.
Ich freue mich auf die Fortsetzung Ihrer Gedanken –
wann immer Sie zurückkehren mögen. Bis bald!